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Der Weg zum Forex-Profi – die Wahl der Plattform

Der Weg zum Forex-Profi – die Wahl der Plattform

Der Weg zum Forex-Profi und zu dauerhaften Erfolgen führt zunächst über die Eröffnung eines Forex-Accounts bei einem geeigneten Anbieter. Dabei gilt es, eine Plattform zu wählen, die den eigenen Belangen so gut wie möglich entspricht.

Über kostenfreie Demokonten können Interessenten die Handelsplattformen der Market Maker ausgiebig testen, ohne dabei echtes Geld einzusetzen.

Einige wichtige Eigenschaften sollte die Plattform dabei besitzen. Die wichtigsten Punkte bei der Auswahl einer Handelsplattform sind deren Nutzerfreundlichkeit, die Kosten, die für das Trading anfallen, der Hebel, der zur Verfügung steht und das maximale Risiko, das Anleger tragen sowie die Ausstattung der Software mit Forex-News-Systemen und Charting-Tools.

Da das Trading mitunter sehr hektisch ablaufen kann, wenn die Märkte sich schnell bewegen und viele Transaktionen in kurzer Zeit getätigt werden müssen, sollte die Plattform möglichst übersichtlich gestaltet sein. Idealerweise lässt sich die Nutzeroberfläche individuell gestalten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Zugang zum Trading-Konto. Einige Anbieter ermöglichen diesen über das Internet und erfordern somit keinen Software-Download auf den PC, andere stellen ihre Forex-Software zum Herunterladen zur Verfügung. Plattformen, die vollständig über das Internet erreichbar sind, bieten den Vorteil, dass von jedem Ort der Welt aus getradet werden kann – insbesondere für Berufstätige ist dies sicherlich ein Vorteil, weil dann nicht eine Software auf dem Rechner des Arbeitgebers installiert werden muss. Die Online-Plattformen sind aber oft im Hinblick auf ihren Funktionsumfang deutlich schlechter ausgestattet als die Software-Pakete, die heruntergeladen werden müssen. Einige Forex-Broker bieten verschiedene Varianten ihrer Plattformen an, die parallel genutzt werden können. Dann wird eine sehr leistungsstarke Software zum Download angeboten und eine reduzierte Version steht im Internet bereit. Auch Versionen, die auf dem Mobiltelefon installiert werden können, existieren bereits.

Die Kosten, die Trader für ihre Aktivitäten tragen müssen, fallen im Forex-Markt vergleichsweise gering aus. Nahezu alle Market Maker verzichten auf Kontoeröffnungs- oder Führungsgebühren. Auch Transaktionsgebühren im klassischen Sinne werden  in der Regel nicht erhoben. Einzig einige spezielle Oderarten können bei einzelnen Anbietern mit Spesen verbunden sein. Die Market Maker generieren ihre Einnahmen jedoch zum größten Teil aus der Differenz zwischen An- und Verkaufskurs, dem so genannten Spread. Dieser stellt auch das wesentliche Qualitätskriterium bei der Beurteilung der Kostenfreundlichkeit eines Forex-Brokers dar. Die Spreads in den wichtigen Währungspaaren belaufen sich im Marktdurchschnitt auf etwa 3 Pips, wobei günstige Anbieter auch mit 2 Pips auskommen. In den anderen Währungspaaren kann die Geld-Brief-Spanne deutlich größer ausfallen. Darüber hinaus ist bei vielen Market Makern der Spread nicht konstant, sondern kann sich ganz unvermittelt deutlich ausweiten. Wird keine Spread-Garantie gegeben, sollten die Erfahrungsberichte anderer Kunden herangezogen werden.

Weitere Merkmale von Trading-Plattformen sind die Mindesteinzahlung, die für eine Kontoeröffnung erforderlich ist sowie die Anforderungen an die Margin. Einige Forex-Broker bieten Marginsätze von 0,25 Prozent an. Dies impliziert, dass mit dem bis zu 400fachen des tatsächlich eingesetzten Kapitals gehandelt werden kann. Der hohe Fremdkapitalanteil macht einen Blick auf die Zinskonditionen unentbehrlich. Der Aufschlag auf den Geldmarktzinssatz sollte nicht mehr als drei Prozentpunkte betragen. Die Mindesteinzahlungen variieren zwischen rund 100 Dollar und fünfstelligen Beträgen.
Ein weiteres wichtiges Merkmal ist das maximale Verlustrisiko, das Kontoinhaber tragen. Es ist prinzipiell möglich, dass bei einem ungünstigen Verlauf der Geschäfte der Kontostand unter Null fällt. Aufgrund der hohen Hebelwirkung sind große Verluste nicht auszuschließen. Einige Anbieter garantieren deshalb, dass Kontoinhaber kein Kapital nachschießen müssen. Wer nicht riskieren will, mehr als seinen Einsatz zu verlieren, sollte eine solche Garantie unbedingt in Anspruch nehmen und zu einem entsprechenden Anbieter wechseln.

Gute Forex-Plattformen bieten Tradern alles, was für erfolgreiches Handeln erforderlich ist. Die Software ist deshalb  -unter Berücksichtigung der oben angesprochenen Zugriffswege – mit verschiedenen Tools ausgestattet, die zwar nicht das Leben, sicherlich aber das Traden erleichtern. Charting-Tools sollten dabei mit Zeichenwerkzeugen ebenso versehen sein wie mit einer möglichst großen Zahl technischer Indikatoren, die idealerweise individuelle Parametereinstellungen erlauben. Auch seltene Tools, wie Fibonacci-Werkzeuge, Bollinger Bands und Gann-Linien sollten vorhanden sein.

Darüber hinaus sollte ein integriertes News-System, das an eine Nachrichtenagentur oder eine andere zuverlässige und schnelle Quelle für Forex-News angebunden ist, den Trader laufend und mit möglichst geringem Zeitverlust über wichtige Geschehnisse wie Konjunkturindikatoren, Notenbank-Beschlüsse und ähnliches versorgt, zur Verfügung stehen.