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Forex Trading
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Kosten für Forex Trading:
Stellt man den Vergleich zwischen dem normalen Aktiengeschäften und dem Devisenhandel, so kann man sagen, dass das Devisengeschäft hinsichtlich der Kosten Vorteile mit sich bringt. Bei Aktientransaktionen fallen im Normalfall Kommissionen in der Höhe von 0,1 bis 0,6 Prozent des gesamten Transaktionswertes an. Gleich verhält es sich bei den Kommissionen für Geschäfte am Terminmarkt (als Beispiel hierfür könnte man Futures Kontrakte erwähnen), wo sich die Kommissionen in der Regel in der gleichen Größenordnung, wie bei den Aktientransaktionen bewegen. Derartige Kommissionen gibt es am Devisenmarkt in den meisten Fällen nicht. Broker und Banken werden hier meist so entlohnt, dass geringe Differenzen aus der Geld- und Brief-Spanne (auf Englisch auch Bid- and Offer-Spread genannt) an sie gehen. Daraus ergibt sich, dass das Forex Trading eine der günstigsten Möglichkeiten für Spekulationen ist. Aktientitel verfügen in der Regel über einen Spread von 0,125 US-Dollar. Am Forex Market beträgt die Geld- und Brief-Spanne vergleichsweise nur 1/10. Prozentual gesehen kann man in diesem Zusammenhang also davon sprechen, dass die Geld- und Brief-Spanne lediglich 0,006 Prozent beträgt, wenn auf der Seite des Käufers eine Aktie zum Preis von 22 US-Dollar angeboten wird und im Gegensatz dazu auf der Verkäuferseite um 22,125 US-Dollar. Am sogenannten Futures Markt (zum Beispiel im DAX Future) beträgt die Spanne im Durchschnitt 1 bis 2 Punkte. In Prozenten ausgedrückt entspricht das einem Spread von 0,001 Prozent. Am Devisenmarkt hingegen arbeitet ein Trader bei normalen Bedingungen mit einem Spread von 5 Pips. Wiederum in Prozenten ausgedrückt bedeutet das, dass die Spanne hier bei 0,0005 Prozent liegt, wenn der Kurs für das Paar EURUSD 0,9294 (Bid – also der Nachfrage) zu 0,9299 (Offer – also dem Angebot) beträgt. Daraus ergeben sich wesentlich geringere Kosten beim Forex Trading bei einem gleichzeitigen reduzierten Marktrisiko.
Weitere Vorteile beim Forex Trading:
Hinsichtlich der anfallenden Kosten hat man am Devisenmarkt bereits einige Vorteile gegenüber dem normalen Aktienhandel, wie wir oben bereits gehört haben. Nun gibt es aber noch eine Vielzahl anderer Vorteile, die sich beim Forex Trading ergeben. Hier hinein fällt zum Beispiel, dass der Devisenmarkt in der Regel größeren Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt ist. Das heißt also, dass die Gewinnspannen groß sein können. Eine Eigenheit der Devisenspekulationen ist es auch, dass sowohl bei Kursgewinn, als auch bei Kursverlust Profite erzielt werden können. Im Vergleich zum Aktienmarkt gibt es also zwei Gewinnchancen, wo es beim Aktienmarkt nur eine gibt – und zwar, wenn der Kurs steigt. Darüber hinaus gibt kommen beim Forex Trading sogenannte Hebel zum Einsatz. Diese Hebel bewirken, dass mit einem relativ kleinem Kapital, beträchtliche Gewinne erzielt werden können und das auch innerhalb von sehr kurzen Zeitspannen, wenn man sich das Daytrading zum Beispiel ansieht. Durch die Technologie, die das Internet zur Verfügung stellt, kann man heutzutage fast rund um die Uhr mit seinen Devisen handeln und so sein Portfolio zu jeder Tages- und Nachtzeit den aktuellen Gegebenheiten anpassen. Des Weiteren ist der Devisenmarkt nicht an andere Märkte – wie zum Beispiel den Aktienmarkt – gebunden. Das heißt, dass die ständigen Kursverluste am Aktienmarkt keine direkte und starke Auswirkung auf den Devisenmarkt haben. Berücksichtigt man diese ganzen Vorteile des Forex Tradings gegenüber dem normalen Börsengeschäften, so sieht man, dass der Devisenmarkt ein lukrativer Markt ist, bei dem heute noch die Gewinne möglich sind, die früher mit Aktien erzielt werden konnten.