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Wechselkurse und Theorien
Wechselkurse und Theorien
Wechselkurse und Theorien
Es gibt die verschiedensten Wechselkurstheorien. Wenn man sich also fragt, warum der Wechselkurs immer wieder leichteren oder auch schwereren Schwankungen ausgesetzt ist, gibt es hierfür mehrere Theorien. Diese beschäftigen sich zumeist damit herauszufinden, was genau nicht zwischen dem Wechselkurs, dem Preisniveau aber auch dem Einkommen oder dem Zinssatz nicht stimmt. Dies umfasst nicht nur das Inland, sondern auch das Ausland. Diese Theorien werden meist dann aufgestellt oder gewinnen nur dann an Bedeutung, wenn eine der vorher genannten Größen nicht mehr stimmig ist. Es gibt zwei Ansätze auf die diese Theorien basieren können. Zum einen gibt es da so genannte Stromansätze, aber auch Bestandsansätze. Stromansätze kommen vor, wenn das Preisniveau, das Einkommen oder aber der Zinssatz Auswirkungen auf die Kurse der einzelnen Währungen nehmen. Hier heißt ein Ansatz zum Beispiel Mundell – Flemming – Ansatz, er zielt ganz klar auf das Leistungsbilanzsaldo und zukunftsbasierende Kursentwicklungen des eigenen Landes ab.
Der Zinsparitätenansatz wird oft dort genannt, wo es zu höheren Gewinnen durch höhere Ertragsraten kommt. Diese Ertragsraten bleiben so lange bestehen bis es zu einer Ausgleichung kommt. Auch der Kaufkraftparitätenansatz findet durchaus des Öfteren als Basis einer Theorie regen Anklang. Bei dem Kaufkraftparitätenansatz werden zwei Währungen über die Relation des jeweiligen Preisniveaus miteinander verglichen.Diese Theorie sagt vor allem aus, dass es zu Schwankungen beim Wechselkurs kommt, um das Niveau der Preise aus verschiedenen Ländern wieder anzugleichen. Dabei sind hier nur internationale Transaktionen wichtig. Basieren tut der komplette Ansatz auf dem law of one price Grundsatz. Laut dieser Theorie muss jede Münze in allen Ländern den gleichen Wert haben und die gleiche Kaufkraft ebenso. Bestandsansätze zielen hingegen lediglich auf veränderte Kapitaleinlagen ab.Zu den wichtigsten Bestandsansätzen gehören hier wohl der monetärer Ansatz, der Ansatz des Finanzmarktes und ebenso die makroökonomische Portfoliotheorie. Von der Aufwertung einer Devise spricht man in der Regel, wenn der Preis der Währung am Forex Mark steigt.
Demnach verliert sie am Wert, wenn ihr Preis am Devisenmarkt sinkt. Genauer gesagt sind diese Auf- und auch Abwertungen lediglich Preisänderungen, welche nicht zuletzt und ebenso zunehmend öfter wirtschaftspolitisch herbeigeführt werden. Durch eine positive Änderungsrate durch den Wechselkurs bedeutet dies, dass es lediglich für das Inland positiv anzusehen ist. Negative Änderungsraten hingegen stellen das genaue Gegenteil dar. Sieht man sich also eine Preisnotierung an, sind positive Änderungsraten einer Abwertung und negative einer Aufwertung der Währung im eigenen Land. Es gibt verschiedene Gründe für Wechselkursänderungen, einer davon sind private Anleger, die durch Tipps oder Signale erfahren haben, dass sich ein Kurs ändern wird. Investieren nun viele dieser Anleger ihr Kapital in eine Währung, kann es zu Wechselkursschwankungen kommen oder sogar zu einer Änderung des Wechselkurses. Dies geschieht am meisten auf dem so genannten Terminmarkt. Ein weiterer Grund kann eine Erhöhung des Leitzinses sein.
Dies bringt viele Anleger dazu, Staatsanleihen zu erwerben. Da diese in der üblichen Landeswährung ausgezahlt werden, kommt es zu einer Aufwertung, was gleichzeitig die Abwertung der eigenen Währung bedeutet, wenn Leitzinsen des eigenen Landes stark sinken. Auch ausländische Investoren können der Grund sein für eine verstärkte Nachfrage der inländischen Währung.